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Italien Generaldirektor der italienischen Notenbank tritt ab

Nach einem Streit mit der italienischen Regierung hat Salvatore Rossi seinen Rückzug bekanntgegeben. Er wird nicht für eine weitere Amtszeit antreten.

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Rossi rangiert in der Hierarchie der Notenbank direkt unter dem Chef der Banca d'Italia, Ignazio Visco. Quelle: Reuters

Rom Inmitten eines Streits mit der Regierung wirft die Nummer Zwei der italienischen Notenbank das Handtuch. Generaldirektor Salvatore Rossi kündigte den überraschenden Schritt am Dienstag in einem offenen Brief an seine Kollegen an. Darin machte er deutlich, dass er nach dem Ablauf seiner Amtszeit im Mai kein weiteres Mandat mehr anstreben werde.

Der 70-Jährige rangiert in der Hierarchie der Notenbank direkt unter dem Chef der Banca d'Italia, Ignazio Visco. Vizeregierungschef Matteo Salvini von der rechten Lega hatte öffentlich gefordert, das Management der Notenbank und der Börsenaufsicht Consob müsse „komplett ausgeräumt werden“.

Die Zentralbank-Spitze besteht aus fünf Mitgliedern, deren Amtszeit sechs Jahre beträgt und die wiedergewählt werden können. Notenbankchef Visco erhielt 2017 ein neues Mandat. Salvini und auch Vizeregierungschef Luigi Di Maio von der linkspopulistischen 5-Sterne-Bewegung werfen den Aufsehern Versäumnisse in einem Jahre zurückliegenden Bankenskandal vor.

Viele Kleinaktionäre hatten ihre in die Banken Popolare di Vicenza und Veneto Banca investierten Gelder abschreiben müssen, als die Institute 2017 abgewickelt wurden. Die brauchbaren Vermögenswerte wurden damals für einen symbolischen Euro an den größeren Konkurrenten Intesa Sanpaolo veräußert.

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