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Italien Krisenbank Monte Paschi plant Kapitalerhöhung

Nach der gescheiterten Fusion mit UniCredit sucht die Bank nach neuen Optionen, um an frisches Geld zu kommen. Monte dei Paschi plant außerdem, Personal abzubauen.

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Die Krisenbank gehört zum größten Teil der italienischen Regierung. Quelle: Reuters

Die verstaatlichte italienische Krisenbank Monte dei Paschi di Siena (MPS) plant eine Kapitalerhöhung. Als Teil einer neuen Strategie sollten auf diese Weise im kommenden Jahr 2,5 Milliarden Euro eingesammelt werden, teilte das Geldhaus am Freitag mit. Vorgesehen seien auch freiwillige Abgänge von Mitarbeitern, wodurch pro Jahr die Kosten um etwa 275 Millionen Euro gesenkt werden dürften.

Die Fusionsgespräche der ältesten Bank der Welt mit dem Rivalen UniCredit waren zuletzt gescheitert. Nun wird eine andere Option benötigt. Die Regierung in Rom hatte Monte 2017 mit 5,4 Milliarden Euro vor dem Kollaps gerettet und hält seitdem 64 Prozent der Anteile. Sie hatte sich für die Fusion starkgemacht.

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