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Italienische Bank Türkische Bankenkrise verhagelt das Ergebnis von Unicredit

Der Quartalsgewinn der italienischen Großbank ist weit unter den Erwartungen geblieben. Analysten hatten mit 907 Millionen Euro gerechnet, tatsächlich waren es 29 Millionen Euro.

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Ergebnis von Unicredit durch Türkei-Geschäft getrübt Quelle: dpa

Mailand Die Wirtschaftskrise in der Türkei und der italienische Haushaltsstreit belasten die italienischen Großbank Unicredit. Das Geldhaus schrieb im dritten Quartal 846 Millionen Euro auf seine Beteiligung an der türkischen Bank Yapi Kredi ab, wie die HVB-Mutter am Donnerstag mitteilte. Unter dem Strich blieb gerade einmal ein Gewinn von 29 Millionen Euro, während Analysten im Schnitt mit 907 Millionen gerechnet hatten.

Die Bank bekräftigte ihr Gewinnziel für 2019 von 4,7 Milliarden Euro. Um es trotz unerwartet niedriger Erträge und des herausfordernden Umfelds zu erreichen, will Unicredit die Einsparungen um 200 Millionen Euro erhöhen.

Die harte Kernkapitalquote fiel per Ende September auf 12,11 Prozent von 12,51 Prozent Ende Juni. Italiens größte Bank rechnet nun im kommenden Jahr mit einer geringeren Kernkapitalquote von 12 bis 12,5 Prozent von zuvor mehr als 12,5 Prozent.

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