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Italienische Großbank UniCredit-Chef schließt Fusion aus

UniCredit ist derzeit weder an einer Fusion, noch an einer Übernahme interessiert. Die italienische Großbank fokussiert sich auf ihren eigenen Umbau.

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Die italienische Großbank UniCredit will sich bei einer Konsolidierung im europäischen Bankensektor heraushalten. „Wir haben eine klare Nachricht: Keine Fusionen und Übernahmen“, sagte UniCredit-Chef Jean Pierre Mustier am Mittwoch bei einer Online-Konferenz der Ratingagentur S&P. Die Bank werde sich auf ihren eigenen Umbau konzentrieren. Überschüssiges Kapital werde UniCredit eher dafür verwenden, Aktien zurückzukaufen, wenn die Aufsichtsbehörden dies wieder erlaubten.

In der Vergangenheit gab es immer wieder Spekulationen, UniCredit sei an der Commerzbank interessiert. Mustier hat in der Vergangenheit allerdings öfter betont, er wolle erst einmal sein Institut auf Trab bringen, ehe eine Fusion in Frage komme. Kurz nach seinem Amtsantritt Mitte 2016 hatte er bei dem größten italienischen Geldhaus einen Konzernumbau gestartet, dem Tausende Stellen und zahlreiche Filialen zum Opfer vielen.

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