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IWF-Chefin Lagarde fordert weltweiten Schuldenabbau

IWF-Direktorin Lagarde hat die Staaten weltweit zur Reduzierung ihrer Schulden aufgerufen. Das starke Wirtschaftswachstum gebe den Anlass dazu.

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IWF: Christine Lagarde fordert weltweiten Schuldenabbau Quelle: AP

Washington Staaten weltweit sollen nach dem Willen von IWF-Direktorin Christine Lagarde die günstige wirtschaftliche Lage nutzen und ihre Schulden reduzieren. Die kurzfristigen Aussichten für die globale Wirtschaft seien vielversprechend, sagte Lagarde vor dem Frühjahrstreffen des Internationalen Währungsfonds und der Weltbank in Washington.

Der IWF rechnet für dieses und das kommende Jahr mit einem weltweiten Wirtschaftswachstum von 3,9 Prozent, das wäre das größte Wachstum seit 2011. Und an der Entwicklung scheinen große Teil der Welt teilzunehmen, so dass der IWF von der größten wirtschaftlichen Expansion seit einem Jahrzehnt spricht. Lagarde warnte dennoch vor Selbstgefälligkeit: „Es muss mehr getan werden, um diesen Aufschwung zu erhalten und langfristiges Wachstum zu fördern.“

Im Rahmen der Frühjahrstagung, die am Freitag in Washington beginnen sollte, waren auch Diskussionen in der Gruppe der 20 größten Volkswirtschaften der Welt geplant. Die 20 Länder sind für mehr als 80 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung verantwortlich. Thema sollten auch die Spannungen zwischen den USA und China sein.

Lagarde warnte von beträchtlichen Schäden, sollte es zu einem Handelskrieg zwischen den beiden Ländern kommen. „Die Welt ist stark vernetzt“, sagte sie. „An den Lieferketten sind so viele Länder beteiligt, regional, interregional, dass die gesamte Weltwirtschaft betroffen wäre.“

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