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Japanische Investmentbank Neuer Nomura-Chef Kentaro Okuda will Reformtempo verschärfen

Der designierte Nomura-Chef Kentaro Okuda will den Umbau der Bank beschleunigen. Sein Fokus wird sich wohl auf das Handelsgeschäft in Japan richten.

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Okuda löst im April Koji Nagai von seinem Posten als Bankenchef ab. Quelle: Reuters

Der designierte Nomura-Chef Kentaro Okuda will beim Umbau der größten japanischen Investmentbank zügiger vorangehen. „Ich möchte unser Reformtempo beschleunigen und dabei die Veränderungen berücksichtigen, die sich auf unsere Kunden und Finanzmärkte auswirken“, sagte er am Dienstag, einen Tag nach seiner Nominierung, auf einer Investorenkonferenz.

Der Manager, der bislang für das operative Geschäft zuständig ist und im April das Ruder übernehmen soll, nannte zwar keine Details. Aus Unternehmenskreisen erfuhr Reuters aber, dass Okuda sich wohl zunächst auf das Handelsgeschäft in Japan konzentrieren werde, das in den kommenden Jahren zu einer stärkeren Einnahmequelle werden könnte.

Okuda löst im April Koji Nagai von seinem Posten als Bankenchef ab. Nagai wird künftig den Aufsichtsrat führen. 2018 hatte Nomura erstmals in diesem Jahrzehnt einen Jahresverlust verbucht und daraufhin eine Kostensenkungsprogramm initiiert.

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