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Japanischer Notenbankchef Gute Chancen auf zweite Amtszeit

Die meisten Leute sind mit 73 Jahren bereits in Rente. Der japanische Notenbankchef Haruhiko Kuroda könnte aber bald schon wiedergewählt werden. Gespräche mit möglichen anderen Kandidaten soll es trotzdem geben.

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Der nächste Notenbankchef soll nach Ministerpräsident Shinzo Abe jemand sein, der das aktuelle geldpolitische Vorgehen würdigt. Quelle: Reuters

Tokio Der japanische Notenbankchef Haruhiko Kuroda hat einem Bericht der Wirtschaftszeitung „Nikkei“ zufolge gute Chancen auf eine Wiederwahl. Es sehe danach aus, als wäre der 73-Jährige der favorisierte Kandidat, meldete das Blatt am Samstag unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Berater. Die erste, fünfjährige Amtszeit von Kuroda endet im April. In Japan werden die Mitglieder der Notenbank vom Kabinett gewählt. Es wird damit gerechnet, dass die Abstimmung im Januar erfolgt.

Ministerpräsident Shinzo Abe ist gestärkt aus der Parlamentswahl vergangenes Wochenende hervorgegangen. Es gilt als sicher, dass er seine Wachstumsstrategie auf der Basis einer ultralockeren Geldpolitik - landläufig „Abenomics“ genannt – fortsetzen wird. Laut Nikkei würden nun Gespräche mit möglichen Kandidaten für den Posten des Chefs der Bank of Japan starten. Der nächste Notenbankchef muss demnach jemand sein, der das aktuelle geldpolitische Vorgehen würdigt.

Die japanische Notenbank war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

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