WiWo App 1 Monat für nur 0,99 €
Anzeigen

Jens Münchrath Redakteur

Auf dem Höhepunkt des Internetbooms im Jahr 2000 startete ich meine journalistische Laufbahn beim Handelsblatt im Ressort Weltwirtschaft. Zuvor hatte ich in Köln, Sevilla und später in Düsseldorf Philosophie, Politik, Wirtschaft und Medienwissenschaften studiert.

Schnell musste ich erleben, wie sehr die Finanzmärkte sich irren können - und welche dramatischen Folgen das Platzen von Blasen für die Wirtschaft haben kann. Mein Interesse für die Wechselwirkungen zwischen Finanz- und Realwirtschaft wuchs. Ich wechselte in das Finanzressort. Kaum hatte sich die Wirtschaft erholt, brachte die noch viel größere Finanzkrise das gesamte Finanzsystem an den Rand des Abgrunds. Niemand hatte diese verheerende Krise kommen sehen, die Politik schien maßlos überfordert. Es war die Stunde der Notenbanken. Ebenso fasziniert wie skeptisch beobachtete ich, wie die Zentralbanken trotz begrenzter politischer Legitimation das Machtvakuum, das die Politik hinterließ, ausfüllten.

Nach einer längeren Zwischenstation in der Seite1-Redaktion übernahm ich Anfang 2013 das Ressort Konjunktur und Geldpolitik. Im Jahr 2015 wechselte ich in das Ressort Agenda und organisierte vor allem die Freitagstitel des Handelsblatts.

Seit 2018 führe ich schließlich gemeinsam mit meiner Kollegin Nicole Bastian das Auslandsressort. Derzeit beobachte ich die Folgen der Trump-Revolution von Washington aus – ein knappes Jahr noch, dann entscheidet sich, ob einer der umstrittensten, aber auch wirkmächtigsten Präsidenten der USA wiedergewählt wir

Mehr anzeigen
Jens Münchrath - Redakteur

Daimler Gabriel sieht Chancen im Geely-Einstieg

Nach Ansicht des geschäftsführenden Außenministers Sigmar Gabriel kann Geely Daimler als hilfreicher Verbündeter im Wettbewerb dienen.
von Jens Münchrath

Donald Trump gewinnt US-Wahl Der unvorstellbare Präsident

Sollte Donald Trump als US-Präsident auch nur einen Teil seiner Ankündigungen umsetzen, wird auf dieser Welt nichts mehr so sein, wie es einmal war – nicht geopolitisch, nicht ökonomisch, nicht kulturell. Ein Kommentar.
von Jens Münchrath

Stärken und Schwächen So steht es um die US-Wirtschaft

Im Wahlkampf zwischen Hillary Clinton und Donald Trump findet keine echte Debatte über den Zustand der US-Wirtschaft statt. Dabei wäre diese dringend notwendig. Die drei größten Stärken und Schwächen im Überblick.
von Jens Münchrath

TTIP-Verhandlungen vor dem Aus Die Antiglobalisierer

Wirtschaftsmister Gabriel gibt die transatlantische Freihandelszone TTIP auf. Und Frankreich nimmt die Steilvorlage dankend an. Vor allem für eine Exportnation wie Deutschland ist das ein Alarmzeichen. Eine Analyse.
von Jens Münchrath

Der unmögliche Präsident Wie Juncker das europäische Projekt gefährdet

Kommissionspräsident Juncker will die Briten schnellstmöglich aus der EU raushaben – und dann weitermachen wie gehabt. Der dringend nötige Neustart kann so nicht gelingen. Europa drohen quälende Jahre der Agonie.

Boni für VW-Manager VW-Aufsichtsrat Weil im Kreuzfeuer der Kritik

Die Opposition im niedersächsischen Landtag rechnet mit dem Krisenmanagement der Landesregierung bei Volkswagen ab. Vor allem der sozialdemokratische Ministerpräsident Stephan Weil muss sich einiges anhören.
von Jens Münchrath

Notenbanken Bundesbank-Chef Weidmann rechnet mit Inflation

Bundesbank-Chef Jens Weidmann hält Sorgen vor einer deflationären Entwicklung in Europa für völlig unbegründet. Er rechnet mit einer Erholung der Wirtschaft. Die Inflation werde wieder anziehen, sagte er im Interview.
von Jan Hildebrand und Jens Münchrath

Goldman-Sachs-Chefvolkswirt „Die Euro-Dollar-Parität wird 2015 erreicht“

Der Chefökonom der US-Investmentbank Goldman Sachs, Jan Hatzius, erwartet eine weitere Abwertung des Euro. Im Handelsblatt kritisiert er Europas Sparpolitik und warnt vor dem Ausstieg Griechenlands aus der Währungsunion.
von Jens Münchrath und Daniel Schäfer

Kommentar zur EZB-Ratssitzung Was auch immer es kostet

Auch eine Konfetti-Attacke kann EZB-Chef Mario Draghi den Tag nicht verderben: Sein milliardenschweres Programm zum Ankauf von Staatsanleihen hat einen guten Start hingelegt. Doch die Gefahren dieser Politik bleiben.
von Jens Münchrath

Euro-Krise EZB setzt griechischen Banken enge Grenzen

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat das Limit für Notkredite an griechische Banken um fünf Milliarden Euro erhöht. Das reicht gerade aus, um die Banken bis in die kommende Woche über Wasser zu halten.
von Jens Münchrath
Seite 1 von 4
Seite 1 von 4