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Jens Weidmann Noch keine Vorentscheidung über EZB-Präsidenten

Bundesbank-Chef Weidmann könnte neuer EZB-Chef werden. Doch der Wirtschaftsminister Italiens will einen Chef, der Draghis Politik fortsetzt.

Der italienische Wirtschaftsminister wünscht sich eine Fortsetzung der Politik Mario Draghis. Weidmann galt immer als Gegner von Draghis Politik. Quelle: Reuters

RomFür Italiens Wirtschaftsminister Pier Carlo Padoan ist es noch längst nicht ausgemacht, dass Bundesbank-Chef Jens Weidmann nächster Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB) wird. Padoan verneinte am Mittwoch in einem Interview mit dem Fernsehsender La7 eine entsprechende Frage. „Italien würde gerne sehen, dass die Politik, die sich als wesentlich für die Rettung der Gemeinschaftswährung erwiesen hat, fortgesetzt wird.“ Der Mut des italienischen EZB-Präsidenten Mario Draghi habe den Euro gerettet. „Wäre er den mechanischen Regeln gefolgt, die andere bemüht haben, wäre das nicht geschehen.“

Die Finanzminister der Euro-Zone haben den spanischen Wirtschaftsminister Luis de Guindos als neuen EZB-Vize nominiert. Damit sind nach Einschätzung von Experten die Chancen gestiegen, dass Weidmann im kommenden Jahr Draghi auf dem Chefsessel der Euro-Notenbank ablösen wird. Draghi scheidet im Herbst 2019 aus dem Amt.

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