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JP-Morgan-Chef Jamie Dimon nennt Merkels Schwäche „schlecht für uns alle“

Nach dem Scheitern der Jamaika-Koalition sorgt sich der Chef der US-Großbank JP Morgan. Die geschwächte Position von Kanzlerin Merkel sei „schlecht für uns alle“. Auch zu Donald Trump äußerte sich der Banken-Chef.

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Dimon steht seit zwölf Jahren an der Spitze von JPMorgan. Quelle: Reuters

Chicago Der Chef der US-Großbank JP Morgan Chase hat sich besorgt über das Scheitern der Sondierungsgespräche zur Bildung einer Jamaika-Koalition in Deutschland geäußert. „Die Tatsache, dass sich (Bundeskanzlerin Angela) Merkel in einer geschwächten Position befindet, ist schlecht für uns alle“, sagte Jamie Dimon am Mittwoch auf einer Veranstaltung des Wirtschaftsclubs von Chicago.

Auf die Frage, wie lange US-Präsident Donald Trump wohl noch im Amt sein werde, sagte er: „Wenn ich wetten müsste, würde ich sagen dreieinhalb Jahre.“ Die Demokraten müssten jedoch einen vernünftigen Kandidaten aufstellen. Sonst werde Trump auch die Präsidentenwahl 2020 gewinnen.

Dimon steht seit zwölf Jahren an der Spitze von JPMorgan. Das Institut ist die größte US-Bank gemessen an der Bilanzsumme. Er ist zudem Vorsitzender des Business Roundtable, einer Lobbyorganisation von Unternehmenschefs.

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