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Jürgen Flauger Redakteur

Der Text war nicht allzu lang, aber er bedeutete für mich eine Zäsur. Es war ein Kommentar und er trug den Titel „Das Ende der Atom-Illusion“ . Veröffentlicht habe ich ihn am 12. März 2011 auf Handelsblatt.com. Im Fernsehen liefen die ersten Bilder vom GAU in Fukushima. Am Tag zuvor war Japan von einem gewaltigen Tsunami getroffen worden, jetzt explodierte ein Atomkraftwerk – und die Welt schaute zu. Damals verloren alle, die der Kernenergie zwar skeptisch gegenüberstanden, die Risiken aber für beherrschbar hielten, eine Illusion – auch ich.
Mit einem Schlag änderten sich auch die Themen, über die ich für das Handelsblatt schrieb. Als Reporter mit dem Schwerpunkt Energie berichtete ich jahrelang über die Marktmacht der großen Energiekonzerne und deren stetig steigenden Gewinne. Seit Fukushima begleite ich nun deren unaufhaltsamen Niedergang. Es geht auch endgültig nicht mehr darum, ob die Energiewende richtig ist, sondern nur noch, wie sie erfolgreich gestaltet werden kann.
Für das Handelsblatt schreibe ich inzwischen seit 1999 - im Ressort Unternehmen + Märkte. Zuvor war ich zwei Jahre lang bei der Nachrichtenagentur Reuters in Bonn Wirtschaftsredakteur.
Geboren wurde ich 1970 im schwäbischen Göppingen, ehe ich für meine Ausbildung ins Rheinland kam. Ich habe die Kölner Journalistenschule besucht und parallel Volkswirtschaftslehre an der Universität Köln studiert. 
Gemeinsam mit meinem Kollegen Sönke Iwersen habe ich 2010 den Skandal um den Billigstromanbieter Teldafax aufgedeckt und erhielt dafür den Georg-von-Holtzbrinck-Preis für Wirtschaftspublizistik. 2012 wurde ich für die Berichterstattung über den umstrittenen Einstieg des Landes Baden-Württemberg beim Energiekonzern EnBW mit dem Wächterpreis der Tagespresse ausgezeichnet.

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Jürgen Flauger - Redakteur

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