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Julius Bär Schweizer Privatbank will Geldwäsche-Untersuchung abhaken

Julius Bär will die Untersuchungen zu Geldwäschevorwürfen in den USA beilegen. Eine Millionenzahlung könnte der Schweizer Privatbank dabei helfen.

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Der lasche Umgang mit den Regeln zur Verhinderung von Geldwäsche hatte der schweizer Privatbank eine harsche Rüge eingebracht. Quelle: Reuters

Die Schweizer Privatbank Julius Bär könnte eine Untersuchung über Geldwäsche- und Korruptionsvorwürfe in den USA mit einer Millionenzahlung beilegen. „Die Bank befindet sich derzeit in fortgeschrittenen Gesprächen mit dem DOJ über eine Lösung in dieser Angelegenheit, die zur Zahlung eines zweistelligen Millionenbetrags in Dollar führen könnte“, erklärte der Vermögensverwalter am Mittwoch.

Die seit 2015 laufende Untersuchung des US-Justizministeriums (DOJ) geht dem Verdacht von Geldwäsche und Korruption nach, in die Funktionäre und Tochtergesellschaften des Weltfußballverbandes Fifa und der angeschlossenen Sportmedien- und Marketingunternehmen involviert sind.

Der lasche Umgang mit den Regeln zur Verhinderung von Geldwäsche hatte Bär im Februar eine harsche Rüge der Schweizer Finanzmarktaufsicht (Finma) und ein teilweises Geschäftsverbot eingebracht. Das Fehlverhalten stand im Zusammenhang mit den mutmaßlichen Korruptionsfällen beim venezolanischen Ölkonzern PDVSA und der Fifa.

Bär kündigte zudem die Auszahlung einer in Aussicht gestellten zweiten Dividendentranche an. Über die Auszahlung sollen die Aktionäre auf einer außerordentlichen Generalversammlung am 2. November abstimmen. Die Bank hatte im Mai auf Ersuchen der Finma nur die Hälfte der ursprünglich vorgesehenen Dividende von 1,50 Franken je Aktie ausgezahlt.

Mehr: Die EU will stärker gegen illegale Finanzgeschäfte vorgehen.

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