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Kapitalregeln für Banken EZB-Direktorin mahnt zur Eile bei Basel III

Die USA und die Europäer ringen derzeit um die letzten Punkte von Basel III. EZB-Direktorin Sabine Lautenschläger mahnt indes zur Eile und fordert einen schnellen Abschluss der internationalen Kapitalregeln für Banken.

Die EZB-Direktorin fordert eine schnellstmögliche Vollendung des Regelwerks Basel III. Quelle: dpa

BerlinEZB-Direktorin Sabine Lautenschläger mahnt zur Eile beim Abschluss der internationalen Kapitalregeln für Banken. Sie sei „in Sorge“, dass die Lehren aus der Finanzkrise allmählich in Vergessenheit gerieten, sagte die Deutsche, die auch Vize-Vorsitzende der EZB-Bankenaufsicht ist, am Montag in Basel. „Deshalb müssen wir das Regelwerk Basel III so schnell wie möglich vollenden.“ Basel III steht im Fachjargon für die geplante weltweite Neufassung der internationalen Kapital- und Liquiditätsstandards. Derzeit ringen die USA und die Europäer über die letzten Punkte der Regeln.

Hauptstreitpunkt ist die Frage, wie weit Banken die Risiken in ihren Bilanzen mit eigenen Modellen herunterrechnen dürfen, um Kapital zu sparen. Manche Länder wie die USA wünschen, dass der nach internen Modellen errechnete Kapitalbedarf nicht unterhalb von 75 Prozent des nach dem Standard-Modell ermittelten Werts fallen sollte. Europäische Länder streben hingegen eine Zahl näher bei 70 Prozent an.

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