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Kapitalvorschriften Berlin und Paris fordern offenbar Lockerung von Kapital- und Boni-Regeln für Banken

Die Wirtschaft versucht, sich von der Krise zu erholen. Durch die Lockerung soll laut einem Bericht verhindert werden, dass die Vergabe von Krediten abgewürgt wird.

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Die Coronakrise setzt die Wirtschaft unter Druck, durch Lockerung der Regeln soll das Abwürgen von Krediten verhindert werden. Quelle: Reuters

Deutschland und Frankreich haben in der Europäischen Union nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters zu Lockerungen bei Kapital- und Boni-Regeln für Banken aufgerufen. Wie aus einem von Vertretern der Finanzministerin in Berlin und Paris an andere EU-Länder gerichteten Dokument hervorgeht, soll so ein Abwürgen der Vergabe von Krediten verhindert werden, während die Wirtschaft versucht, sich von der Coronakrise zu erholen. Die Nachrichtenagentur konnte das Papier einsehen.

Hintergrund ist die anstehende gesetzliche Verankerung letzter Details strengerer Kapitalvorschriften für Geldhäuser, auf die sich die globalen Bankenregulierer Ende 2017 geeinigt hatten als Konsequenz aus der weltweiten Finanzkrise. Ziel der Reform unter dem Namen „Basel III“ ist es, die Bankenbranche stabiler zu machen.

So müssen die Institute Kredite künftig mit mehr Eigenkapital unterlegen. Wegen der Virus-Pandemie wurde den Banken für die Einführung der schärferen Regeln bereits mehr Zeit gewährt.

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