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Kartellvorwürfe EU-Gericht bestätigt Millionenstrafen gegen Computer-Zulieferer

Wegen Preisabsprachen sollten Sony, Toshiba und andere mehr als 100 Millionen Euro zahlen. Die Klage der Unternehmen wurde jetzt zurückgewiesen.

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Die EU-Richter wiesen am Freitag eine Klage der Unternehmen gegen die Geldbußen von zusammen mehr als 100 Millionen Euro zurück. Quelle: Reuters

Luxemburg Das EU-Gericht hat Millionenstrafen gegen Sony, Toshiba und andere Hersteller bestätigt, die in einem Kartell die Preise für Computerteile hochgetrieben haben sollen. Die EU-Richter wiesen am Freitag eine Klage der Unternehmen gegen die Geldbußen von zusammen mehr als 100 Millionen Euro zurück.

Die EU-Kommission war 2015 gegen die asiatischen Konzerne vorgegangen. Nach Erkenntnissen der Brüsseler Behörde hatten sie sich bei Ausschreibungen der PC-Hersteller Dell und Hewlett Packard für optische Laufwerke zwischen 2004 und 2008 abgesprochen und so den Wettbewerb ausgehebelt. Das EU-Gericht bestätigte jetzt das Vorgehen der Kommission und die Geldbußen.

Von verschiedenen Unternehmen der Sony-Gruppe forderte die Kommission insgesamt knapp 31 Millionen Euro, von Hitachi-LG rund 37 Millionen Euro und von Toshiba Samsung gut 41 Millionen Euro. Quanta Storage kam mit 7,1 Millionen Euro Geldbuße davon. Philips und Lite-On wurden verschont, weil sie das Kartell angezeigt hatten.

Mehr: In einer strategischen Partnerschaft wollen die beiden Tech-Konzerne vor allem ihr Cloud-Geschäft stärken. Es ist nicht die erste Kooperation dieser Art.

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