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Katalonien-Krise Spanische Notenbank senkt ihre Wachstumsprognose

Die Krise um Katalonien färbt auch auf Spaniens Wirtschaft ab: Die spanische Notenbank senkt ihre Prognose um 0,1 Prozentpunkte. Es könnte aber schlimmer sein, gäbe es nicht ausgleichende Faktoren.

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Das Bruttoinlandsprodukt werde anstelle von 2,5 um 2,4 Prozent ansteigen, korrigierte die spanische Notenbank. Quelle: dpa

Madrid Die spanische Notenbank senkt wegen der politischen Unsicherheit in der Region Katalonien ihre Wachstumsprognose für die beiden kommenden Jahre leicht. 2018 werde das Bruttoinlandsprodukt wohl statt 2,5 um 2,4 Prozent und 2019 statt 2,2 um 2,1 Prozent zulegen, teilte die Notenbank am Freitag in Madrid mit. „Die Auswirkungen der politischen Ungewissheit, die Katalonien umgibt, stellen eine zusätzliche Belastung für die Entwicklung der spanischen Wirtschaft dar“, hieß es zur Begründung. Das werde zumindest teilweise durch verbesserte Markterwartungen, vor allem in der Euro-Zone, ausgeglichen.

Spanien hat nach den Unabhängigkeitsbestrebungen in Katalonien die dortige Regionalregierung abgesetzt. Für kommende Woche sind dort Wahlen angesetzt. Die wochenlange Hängepartie dürfte aber vor Ort den Tourismus und den Einzelhandel getroffen haben. Wegen der Krise haben fast 2.000 Unternehmen ihren Sitz aus Katalonien verlegt.

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