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Katarischer Staatsfond Rosneft-Anteilsverkauf nach China geplatzt - Katar springt ein

Nach dem geplatzten Verkauf von Rosneft-Anteilen nach China springt Katar dem Ölkonzern zur Seite. 19,5 Prozent der Anteile gehen an den Golfstaat.

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Der russische Staat ist Hauptaktionär des Ölkonzerns. Mit dem Katar-Deal stärken Moskau und Doha ihre Beziehungen. Quelle: dpa

London/Moskau Der Golf-Staat Katar springt dem russischen Ölkonzern Rosneft zur Seite. Nach dem geplatzten Verkauf von Rosneft-Anteilen an das chinesische Energieunternehmen CEFC geht das Paket nun an das Emirat.

Der katarische Staatsfonds QIA und der Schweizer Konzern Glencore hatten 2016 rund 19,5 Prozent der Rosneft-Anteile erworben. 2017 beschlossen sie, rund 14 Prozent davon für 9,1 Milliarden Dollar an CEFC zu verkaufen. Anfang 2018 aber war der CEFC-Gründer Ye Jianming ins Visier chinesischer Behörden geraten, die ihm Wirtschaftskriminalität vorwerfen. Die Übernahme der Anteile platzte daraufhin. Mit der Beteiligung wollte China seine Kooperation mit dem weltgrößten Ölproduzenten ausbauen. Russland ist Mehrheitsaktionär bei Rosneft. CEFC hatte sich in den vergangenen Jahren von einem Nischen-Ölhändler zu einem 25-Milliarden-Dollar schweren Energie- und Finanzkonzern mit engen Verbindungen zur Regierung entwickelt.

Mit dem neuen Deal stärken nun Doha und Moskau ihre Beziehungen. Der Golf-Staat steht mit seinen Nachbarn Saudi-Arabien, Bahrain, Ägypten und den Vereinigten Arabischen Emiraten im Streit. Diese werfen Katar unter anderem vor, Extremisten zu unterstützen. Katar weist das zurück. Rosneft leidet unter westlichen Sanktionen im Zuge der russischen Annexion der ukrainischen Krim-Halbinsel.

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