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„Kein RWE-Betriebsgelände“ Hambacher Forst bleibt nach Rodungsstopp frei zugänglich

Durch den vom Oberverwaltungsgericht Münster verhängten Rodungsstopp ist der Wald kein RWE-Betriebsgelände mehr – und deshalb frei zugänglich.

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RWE hatte nach der Rodung das Waldstück des Hambacher Forsts mit einem Graben und Seilen abzusperren. Quelle: dpa

Essen Der Hambacher Forst zwischen Aachen und Köln bleibt weiter öffentlich zugänglich. Das sei eine Konsequenz aus dem vom Oberverwaltungsgericht Münster verhängten Rodungsstopp, sagte ein Sprecher des Energiekonzerns RWE am Mittwoch. Der Wald, der dem Unternehmen gehört, sei damit kein RWE-Betriebsgelände und somit sei eine Einfriedung nicht zulässig. Zuvor hatte der „Kölner Stadt-Anzeiger“ berichtet.

RWE hatte nach der Räumung des Forsts durch die Polizei zunächst damit begonnen, das Waldstück mit einem Graben und Seilen abzusperren. Nach der Gerichtsentscheidung und dem Abzug der Polizei kehrten Rodungsgegner in den Wald zurück und begannen mit dem Bau neuer Bauhäuser.

RWE wünsche sich, „dass sich die Naturschutzverbände jetzt mit der gleichen Kraft, mit der sie gegen die Rodung gekämpft haben, auch gegen die widerrechtlichen Besetzungen einsetzen würden“, sagte der Sprecher.

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