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Keine Einigung Tarifverhandlungen bei privaten Banken ergebnislos vertagt

Die Gewerkschaften Verdi und DBV fordern von den Privatbanken neben 4,5 beziehungsweise 4,8 Prozent mehr Gehalt unter anderem ein Recht auf Homeoffice und bessere Konditionen für Nachwuchskräfte. Quelle: dpa

Die Verhandlungsführerin des Arbeitgeberverbandes kritisiert die Gewerkschaften. Diese hätten in wichtigen Bereichen an ihren Maximalforderungen festgehalten.

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Bei den Tarifverhandlungen für 140.000 Beschäftigte der privaten Banken ist in der zweiten Runde keine Einigung erzielt worden. Weitere Gespräche werde es am 24. September geben, teilte der Arbeitgeberverband AGV am Donnerstag mit. Die Verhandlungen in Wiesbaden seien ergebnislos geblieben. „Solange sich kein realistisches Gesamtpaket abzeichnet, werden wir auch beim Kernthema Gehalt nicht vorankommen“, sagte Verhandlungsführerin Sabine Schmittroth.

Die Commerzbank-Vorständin kritisierte, die Gewerkschaften hätten vor allem bei den Themen Mobilarbeit und Nachwuchskräfte an ihren Maximalforderungen festgehalten. Der Verteilungsspielraum bleibe angesichts des schwierigen Umfelds für Banken gering. Man könne in der Gehaltsfrage nicht die Maßstäbe früherer Tarifrunden anlegen.

Die Gewerkschaften Verdi und DBV fordern neben 4,5 beziehungsweise 4,8 Prozent mehr Gehalt unter anderem ein Recht auf Homeoffice und bessere Konditionen für Nachwuchskräfte. Die Verhandlungen hatten Anfang Juli begonnen.

Mehr zum Thema: Verdi fordert für die Beschäftigten der Länder fünf Prozent mehr Geld – und verweist auf die steigende Inflation. Das zeigt: Wir dürfen das Risiko einer Lohn-Preis-Spirale in Deutschland nicht unterschätzen.

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