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Keine Inflation mehr Preise in Deutschland kommen nicht vom Fleck

Trotz der ultralockeren Geldpolitik der EZB steigen die Preise in Deutschland kaum noch an. Billigere Energie drückt die deutsche Inflationsrate auf 0,1 Prozent. Dagegen ziehen die Preise für Nahrungsmittel an.

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Deutschlandweit stagniert die Inflation. Quelle: dpa

Berlin Die Preise in Deutschland steigen trotz der ultralockeren Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) kaum noch. Billigere Energie drückte die Inflationsrate im April wie erwartet auf 0,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte.
Im März lagen die Verbraucherpreise noch um 0,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, im Februar lag die Teuerungsrate sogar bei null. Sie bleibt damit weit unter dem Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB), die erst bei Werten von knapp unter zwei Prozent von stabilen Preisen spricht.

Gedämpft wird die Inflation nach wie vor von billigerer Energie. Für sie mussten Verbraucher 8,5 Prozent weniger zahlen als vor einem Jahr. Besonders Benzin und Heizöl waren für weniger Geld zu haben als im April 2015. Dagegen zogen die Preise für Nahrungsmittel um 0,5 Prozent an, die für Dienstleistungen um 1,1 Prozent. Wohnungsmieten kosteten 1,0 Prozent mehr.

Die EZB will in der Euro-Zone eine Deflation - einen Preisverfall auf breiter Front mit negativen Folgen für die Wirtschaft - unbedingt vermeiden. Mit einem Bündel von Maßnahmen versucht sie, die Kreditvergabe in Schwung bringen. So setzte sie im März ihren Leitzins erstmals auf null. Das billige Geld soll die Nachfrage stimulieren und die Preise anschieben. Bislang ist das nicht gelungen: Die nach europäischen Standards berechnete deutsche Inflationsrate (HVPI) lag im April sogar bei minus 0,1 Prozent.

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