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Kommunikationsdienst Slack verbucht starkes Wachstum – Aktie bricht trotzdem ein

Slack kann seinen Erlös um knapp 50 Prozent steigern. Doch die Aktie leidet unter dem Tech-Abverkauf an der Wall Street und verliert bis zu 18 Prozent.

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Der Bürokommunikationsdienst Slack hat trotz kräftigen Wachstums in der Coronakrise die Anleger enttäuscht. Nicht zuletzt dank des Trends zur Heimarbeit in der Pandemie legten die Erlöse im zweiten Quartal im Jahresvergleich um überraschend starke 49 Prozent auf 215,9 Millionen Dollar (183,4 Millionen Euro) zu, wie Slack am Dienstag nach Börsenschluss in San Francisco mitteilte.

Auch der Nettoverlust fiel mit knapp 75 Millionen Dollar wesentlich geringer aus als erwartet. Zum Vergleich: Im entsprechenden Vorjahreszeitraum hatte Slack noch ein Minus von 359,6 Millionen Dollar gemacht. Dennoch kamen die Zahlen am Markt nicht gut an, die Aktie brach nachbörslich zeitweise um mehr als 18 Prozent ein.

Slack-Chef Stewart Butterfield betonte indes, dass das Wachstum bei bezahlten Mitgliedschaften – der seiner Ansicht nach wichtigste Faktor für langfristigen Geschäftserfolg – sich beschleunigt habe. Die Anzahl der zahlenden Kunden sei gegenüber dem Vorjahr um 30 Prozent auf über 130.000 gestiegen. Inmitten eines großen Abverkaufs von Tech-Aktien konnte Börsianer dies aber auch nicht überzeugen.

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