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Konjunktur Boom im Handwerk hält an – Branchenausblick getrübt

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatzplus. Für 2020 sind die Aussichten aber getrübt.

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Mehr als 40.000 Beschäftigte arbeiten in Deutschland in der Handwerksbranche. Quelle: dpa

Der Boom im Handwerk hält an – Kunden müssen deswegen lange auf einen Handwerker warten. Allerdings rechnet die Branche für das kommende Jahr mit einer schwächeren Handwerkskonjunktur. Im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen werden aber immer noch gute Geschäfte erwartet. Das sind Kernergebnisse des aktuellen Konjunkturberichts, welcher der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Für das Gesamtjahr 2019 geht der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) von einem Umsatzplus im Handwerk von etwa 4 Prozent aus. Die Zahl der Beschäftigten steigt laut Prognose um 40.000. Das Handwerk würde gerne mehr einstellen - für viele Betriebe aber sei die Suche nach Fachkräften und Auszubildenden „äußerst schwierig und häufig erfolglos“.

ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke sagte, wenn das Handwerk „Stabilitätsanker“ bleiben solle, müsse Politik für wettbewerbsfähige Bedingungen sorgen. „Die Bundesregierung hat es in der Hand, ob sie die Handwerksbetriebe schwächt oder stärkt.“ Konkret forderte der Handwerksverband steuerliche Entlastungen für Unternehmen, weniger Bürokratie und eine bezahlbare Energiepolitik.

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