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Konjunktur Britische Wirtschaft hat 2017 stärker zugelegt als gedacht

Großbritanniens Wirtschaft hat im vergangenen Jahr um 1,8 Prozent zugelegt. Doch in der Euro-Zone hängt das Königreich konjunkturell hinterher.

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Seit sich die Briten im Sommer 2016 für einen Austritt aus der EU entschieden haben, hat die Schlagzahl beim Wirtschaftswachstum verringert. Quelle: dpa

London Die britische Wirtschaft ist voriges Jahr etwas stärker gewachsen als gedacht. 2017 legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 1,8 Prozent zu, wie das Statistikamt ONS am Donnerstag mitteilte. In einer vorläufigen Schätzung waren lediglich 1,7 Prozent veranschlagt worden. Obwohl das Plus nun ein wenig höher ausfiel, hinkt das Vereinigte Königreich der Euro-Zone konjunkturell hinterher: In den Staaten der europäischen Währungsunion war die Wirtschaft im vergangenen Jahr um 2,3 Prozent gewachsen.

Seit sich die Briten im Sommer 2016 für einen Austritt aus der EU entschieden haben, hat das Land die Schlagzahl beim Wirtschaftswachstum verringert. Ein Grund sind die gestiegenen Preise wegen der Schwäche des Pfunds. Dies nagt an der Kaufkraft der Verbraucher. Zum Jahresende 2017 hin nahm die wirtschaftliche Dynamik weiter ab: Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte im Zeitraum von Oktober bis Dezember nur um 0,4 Prozent zu, wie das ONS nun bestätigte. Im Sommer war noch ein Plus von 0,5 Prozent erreicht worden.

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