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Konjunktur Bundesbank senkt Wachstumsprognose für dieses Jahr deutlich

Die deutsche Wirtschaft wird weiter wachsen – 2018 soll das Bruttoinlandsprodukt um 2,0 Prozent ansteigen. Doch das ist weniger als bislang angenommen.

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Bundesbank senkt Wachstumsprognose für dieses Jahr deutlich Quelle: Reuters

Frankfurt Die Bundesbank schätzt die Perspektiven für die deutsche Wirtschaft deutlich skeptischer ein. „Die Unsicherheiten für den Ausblick sind erheblich höher einzustufen als zuvor“, erklärte Notenbank-Präsident Jens Weidmann am Freitag. Die Gefahren für die Exportwirtschaft überwögen mittlerweile die Auswirkungen einer voraussichtlich expansiveren Fiskalpolitik in Deutschland. Der Handelsstreit mit den USA hatte zuletzt viele Unternehmen verunsichert.

Die Bundesbank erwartet für 2018 jetzt nur noch einen kalenderbereinigten Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) von 2,0 Prozent. Im Dezember hatte sie noch 2,5 Prozent geschätzt. Ihre Vorhersage für 2019 und 2020 hob sie dagegen leicht an. Für nächstes Jahr wird nun ein Wachstum von 1,9 (bisher: 1,7) Prozent und für 2020 von 1,6 (1,5) Prozent erwartet.

Insgesamt rechnet die Bundesbank aber noch mit einer guten Konjunktur. Die bereits hohe Auslastung der Wirtschaft ziehe bis 2020 weiter an. „Zusammengenommen ergibt sich das Bild einer andauernden Hochkonjunkturphase, in der sich die zunehmenden angebotsseitigen Engpässe in kräftigen Lohnzuwächsen und in einer stärkeren Binneninflation niederschlagen“, erklärte Weidmann. Die deutsche Notenbank hob zudem ihre Inflationsprognose für das laufende Jahr leicht an. Für 2020 nahmen sie diese dagegen etwas zurück.

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