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Konjunktur Chinas Industrie spürt die Folgen des Handelsstreits mit USA

Die chinesische Industrieproduktion leidet unter den Folgen des Handelsstreits zwischen USA und China. Das Land verfehlt im Oktober die Erwartungen von Analysten.

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Der Handelsstreit macht sich in der chinesischen Industrieproduktion bemerkbar. Quelle: dpa

Chinas Industrieproduktion ist im Oktober deutlich langsamer gewachsen als erwartet. Die schwache globale und inländische Nachfrage aufgrund des andauernden Handelsstreits der USA mit China lastet auf der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt.

Die Produktion stieg im Oktober im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 Prozent, wie am Donnerstag veröffentlichte Daten des nationalen Statistikbüros zeigen. Damit werden die Analysten-Erwartungen von 5,4 Prozent aus einer Reuters-Umfrage verpasst.

Die amtlichen Daten zeigten auch, dass die Anlageinvestitionen – ein wichtiger Motor für das Wirtschaftswachstum – von Januar bis Oktober um 5,2 Prozent zulegten, gegenüber einem erwarteten Wachstum von 5,4 Prozent. Das Wachstum von Januar bis Oktober ist das niedrigste seit Beginn der Reuters-Aufzeichnungen im Jahr 1996.

Die Einzelhandelsumsätze stiegen im Oktober im Jahresvergleich um 7,2 Prozent, verfehlten das erwartete Wachstum von 7,9 Prozent jedoch. Die Verbraucher wurden in den vergangenen Monaten von höheren Lebensmittelpreisen getroffen. Gleichzeitig hielten sie sich mit größeren Investitionen zurück: Die Autoverkäufe gingen im Oktober den 16. Monat in Folge zurück.

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