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Konjunktur in Europa Spanische Wirtschaft mit geringstem Wachstum seit vier Jahren

Spaniens Wirtschaft wächst langsamer als von Ökonomen erwartet. Im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum zeigt sich aber eine positive Entwicklung.

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Madrid Die spanische Wirtschaft ist im zweiten Quartal so langsam gewachsen wie seit vier Jahren nicht mehr. Das Bruttoinlandsprodukt stieg von April bis Juni um 0,6 Prozent zum Vorquartal, wie das Statistikamt in Madrid am Dienstag in einer ersten Schätzung mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten erwartet, dass die viertgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone erneut um 0,7 Prozent zulegt. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum gab es einen Anstieg von 2,7 Prozent.

Spanien bleibt damit eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften in Europa. Die Währungsunion insgesamt expandierte im zweiten Quartal voraussichtlich um 0,4 Prozent. Das Statistikamt Eurostat will dazu im Laufe das Vormittags eine erste Schätzung abgeben.

Ein breites Parteienbündnis hatte Anfang Juni den konservativen spanischen Regierungschef Mariano Rajoy durch ein Misstrauensvotum gestürzt. Sein Nachfolger ist der Chef der sozialdemokratischen PSOE, Pedro Sanchez. Der Konflikt um die Unabhängigkeitsbestrebungen der Region Katalonien hat insbesondere um den Jahreswechsel Investoren, Konsumenten und Touristen verunsichert.

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