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Konjunktur Industrie in der Euro-Zone steigert Produktion trotz Corona-Einschränkungen

Der Einkaufsmanager ist im November zwar gesunken. Das Barometer signalisiert aber dennoch den fünften Monat in Folge Wachstum.

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Das Barometer für die Industrie in Deutschland sank leicht um 0,4 auf 57,8 Zähler und damit erstmals seit sieben Monaten. Quelle: dpa

Trotz des Lockdowns in vielen Euro-Ländern hat die Industrie im Währungsraum kaum an Fahrt verloren. Der Einkaufsmanagerindex sank im November zwar um einen Punkt auf 53,8 Zähler, wie das Institut IHS Markit am Dienstag auf Basis endgültiger Daten zu seiner Umfrage unter rund 3000 Firmen mitteilte.

Das Barometer signalisiert aber mit mehr als 50 Punkten den fünften Monat in Folge Wachstum. „Die Euro-Zone-Industrieunternehmen steigerten ihre Produktion auch im November ganz ordentlich“, sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson. Dies dürfte helfen, die Auswirkungen des Lockdowns auf die Wirtschaft abzumildern, von denen der Servicesektor stark betroffen sei.

Die Daten legten nahe, „dass die Euro-Zone im vierten Quartal 2020 nicht im gleichen Ausmaß schrumpfen wird wie im zweiten Quartal“. Im Frühjahr war die Konjunktur um 11,8 Prozent eingebrochen.

Aufschwung kann an Fahrt gewinnen

Die Betriebe blickten wieder optimistischer auf das kommende Jahr. Dies deute darauf hin, „dass der Aufschwung in den nächsten Monaten wieder an Fahrt gewinnen wird, wenn die Lockdown-Maßnahmen gelockert werden und die Ausgaben, insbesondere die Investitionen, infolge der jüngsten Nachrichten bezüglich der Impfstoffentwicklung wieder steigen“, sagte Williamson.

Das Barometer für die Industrie in Deutschland sank leicht um 0,4 auf 57,8 Zähler und damit erstmals seit sieben Monaten. Dies zeigt laut Markit, dass die Branche „nicht gänzlich immun gegen die Folgen des neuen Lockdowns war“. Demnach wirkte sich die Schließung von weiten Teilen des Gast- und Freizeitgewerbes negativ auf den Konsumgüterbereich aus. „Der Großteil des Verarbeitenden Gewerbes zeigte sich jedoch widerstandsfähig, was nicht zuletzt am florierenden Exportgeschäft lag“, betonte Markit-Experte Phil Smith.

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