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Konjunktur Japans Exporte gehen um fast 15 Prozent zurück – Importe sinken um mehr als 20 Prozent

Japans Außenhandel leidet weiterhin unter der Corona-Pandemie. Es ist der sechste Monat in Folge mit einem Rückgang. Auch die Importe fallen um mehr als 20 Prozent.

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Japans Exporte mussten im August infolge der Corona-Pandemie abermals einen zweistelligen Rückgang hinnehmen. Offizielle Daten des Finanzministeriums (MOF) zeigten am Mittwoch einen Einbruch um 14,8 Prozent im Jahresvergleich. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Rückgang von 16,1 Prozent gerechnet. Es ist bereits der sechste Monat in Folge mit einem zweistelligen Rückgang.

Auch die Importe fielen im Jahresvergleich im August um 20,8 Prozent, verglichen mit der mittleren Schätzung der Ökonomen von 18,0 Prozent. Die Handelsbilanz belief sich auf einen Überschuss von 248,3 Milliarden Yen (2,36 Milliarden Dollar) gegenüber der mittleren Schätzung eines Defizits von 37,5 Milliarden Yen.

Die Coronavirus-Pandemie hat die weltweite Nachfrage stark belastet, wodurch Japan mit der schlimmsten Rezession seit der Nachkriegszeit zu kämpfen hat. Es wird erwartet, dass die Erholung der Wirtschaft nur langsam voranschreiten wird, da die Unternehmen angesichts der weltweit immer noch steigenden Coronavirus-Fälle mit schwierigen globalen Bedingungen konfrontiert sind. Auch die Verbraucher sind weiterhin besorgt über die Aussichten.

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