Konjunktur Omikron bremst Wachstum in der Euro-Zone: Wirtschaft legt zum Jahresende nur um 0,3 Prozent zu

Das Bruttoinlandsprodukt wächst im vierten Quartal deutlich schwächer als im Vorquartal. Unter den Euro-Ländern verzeichnet Spanien den höchsten Anstieg.

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Die Wirtschaft Spaniens ist im Schlussquartal am stärksten gewachsen. Quelle: dpa

Inmitten der Omikron-Welle hat sich das Wirtschaftswachstum der Euro-Zone Ende 2021 abgeschwächt. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) kletterte von Oktober bis Dezember um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, wie das Statistikamt Eurostat am Montag auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte.

Von Reuters befragte Experten hatten mit dieser Zahl gerechnet. Im Sommer war das BIP noch um 2,3 Prozent gewachsen.

Im Gesamtjahr 2021 legte die Wirtschaftsleistung im Euroraum laut der vorläufigen Schätzung um 5,2 Prozent zu. Ende des vergangenen Jahres hatte sich die Konjunkturlage eingetrübt. Lieferprobleme, steigende Preise und das Aufkommen der neuen Coronavirus-Mutante Omikron setzten der Wirtschaft zu.

Unter den Euro-Ländern, für die BIP-Daten für das vierte Quartal 2021 vorliegen, verzeichnete Spanien (plus 2,0 Prozent) den höchsten Anstieg, gefolgt von Portugal (plus 1,6 Prozent). Rückgänge gab es in Österreich (minus 2,2 Prozent), Deutschland (minus 0,7 Prozent) und Lettland (minus 0,1 Prozent).

Mehr: Deutschland auf dem Weg in die Rezession

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