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Konjunktur Probleme in der Autoindustrie dämpfen vorübergehend den Aufschwung

Der Aufschwung in Deutschland wird derzeit von Problemen der Autobranche belastet. Für das vierte Quartal wird eine Erholung der Konjunktur erwartet.

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Der Aufschwung büßt aufgrund der Probleme der Autoindustrie derzeit an Fahrt ein. Quelle: dpa

Berlin Die Probleme der Autobranche mit dem neuen Abgastest WLTP werden nach Prognosen des Bundeswirtschaftsministeriums den Aufschwung in Deutschland vorübergehend belasten. „Der Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Leistung wird dadurch im dritten Quartal etwas gedämpft“, heißt es in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht. „Mit der allmählichen Auflösung des Zulassungsstaus dürfte sich die Konjunktur im vierten Quartal wieder beschleunigen.“

Die führenden Institute gehen in ihrem Herbstgutachten für die Bundesregierung davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt zwischen Juli und September nur noch um 0,1 Prozent gewachsen ist, nach 0,5 Prozent im Vorquartal. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht eine erste Schätzung dazu im November.

Insgesamt hält das Ministerium die Konjunkturerholung für intakt. Die jüngsten Indikatoren würden dafür sprechen, „dass der Aufschwung der deutschen Wirtschaft auf einem soliden Fundament steht“. „Insbesondere in den Dienstleistungsbereichen nimmt die Wertschöpfung weiter zu und die Bauwirtschaft boomt“, so das Ministerium. Es rechnet 2018, 2019 und 2020 mit einem Wachstum von jeweils 1,8 Prozent.

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