Konjunktur Tiefster Stand seit Anfang 2020: Einkaufsmanagerindex in China fällt stärker als erwartet

Der Ukrainekrieg und die Corona-Pandemie belasten die Stimmung in den Industrieunternehmen in China. Damit signalisieren sie einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität.

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Der Index trübt sich stärker ein, als von Experten erwartet. Quelle: imago images/McPHOTO

In China hat sich die Stimmung in den kleineren und mittleren Industrieunternehmen im März deutlich stärker eingetrübt als erwartet. Der vom Wirtschaftsmagazin „Caixin“ erhobene Einkaufsmanagerindex sank nach Angaben vom Freitag wegen der wieder verschärften Pandemie und des Ukrainekriegs um 2,3 Zähler auf 48,1 Punkte.

Das Stimmungsbarometer fiel damit auf den tiefsten Stand seit Anfang 2020, als der Ausbruch der Pandemie den Indikator auf ein Rekordtief drückte. Experten hatten zwar mit einem Rutsch unter die sogenannte Expansionsschwelle von 50 Zählern gerechnet, dabei aber nur einen Rückgang auf 49,9 Punkte auf dem Zettel.

Bereits am Donnerstag hatte die Regierung ihren Einkaufsmanagerindex veröffentlicht, der sich auf die großen und staatlich dominierten Unternehmen konzentriert. Demnach hat sich bei den Industriekonzernen und Dienstleistungsunternehmen die Stimmung im März erheblich eingetrübt.

Die Einkaufsmanagerindizes für die beiden Sektoren fielen dabei ebenfalls unter die Schwelle von 50 Punkten. Damit signalisieren sie einen Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität.

Mehr: Europa und China am Scheideweg – Der Ukrainekrieg könnte zum Bruch der Wirtschaftsverbindung führen

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