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Konjunktur US-Arbeitsmarkt robust: Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinkt stärker als erwartet

Die US-Arbeitslosenquote ist auf dem niedrigsten Stand seit etwa einem halben Jahrhundert. Für die US-Notenbank ist das mit Blick auf die Zinspolitik ein wichtiges Zeichen.

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Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA gehen stetig zurück. Quelle: dpa

Der Arbeitsmarkt in den USA ist weiter in robuster Verfassung. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sank in der Woche zum 21. Dezember um 13.000 auf 222.000 und damit etwas stärker als von Volkswirten erwartet. Im Durchschnitt der vergangenen vier Wochen waren es 228.000.

Die US-Arbeitslosenquote war zuletzt auf 3,5 Prozent und damit den niedrigsten Stand seit etwa einem halben Jahrhundert gesunken. Der Arbeitsmarkt ist für die US-Notenbank mit Blick auf ihre Zinspolitik ein wichtiger Indikator.

Die meisten von Reuters befragten Volkswirte gehen davon aus, dass sie im nächsten Jahr nicht an der Zinsschraube drehen wird. US-Präsident Donald Trump dürfte aber weiter Druck auf die unabhängige Fed ausüben, die Zinsen zu senken, um die Konjunktur anzuschieben. Trump strebt im November 2020 seine Wiederwahl an. Eine weiter florierende Wirtschaft käme ihm gelegen.

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