Konjunktur US-Bürger zeigen sich angesichts hoher Inflation wenig ausgabefreudig

Die Bürger in den USA haben ihre Ausgaben kaum gesteigert. Die Verbraucherausgaben gelten als wichtiger Teil der amerikanischen Wirtschaft.

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Die Menschen in den USA geben weniger Geld aus als erwartet. Quelle: AP

Angesichts hoher Inflation haben die US-Bürger ihren Konsum kaum noch gesteigert. Die Verbraucherausgaben kletterten im Februar zum Vormonat nur um magere 0,2 Prozent, wie das US-Handelsministerium am Donnerstag mitteilte.

Von Reuters befragte Volkswirte rechneten mit einem Plus von 0,5 Prozent. Im Januar hatte sich noch ein Zuwachs von revidiert 2,7 Prozent ergeben. Der private Konsum gilt als die tragende Säule der US-Wirtschaft.

Die persönlichen Einkommen der Amerikaner legten zum Vormonat um 0,5 Prozent zu. Trotz dieses Zuwachses nagt die starke Teuerung an der Kaufkraft.

Ein Inflationsmaß, das die Notenbank Fed dabei genau im Blick hat, betrachtet die persönlichen Ausgaben der Verbraucher. Dabei bleiben Nahrungsmittel- und Energiekosten ausgeklammert, die stark schwanken.

Diese Jahresteuerung (PCE-Kernrate) stieg im Februar auf 5,4 Prozent. Im Januar waren es 5,2 Prozent gewesen. Experten hatten für Februar sogar mit 5,5 Prozent gerechnet.

Die Fed, die einen Wert von 2,0 Prozent anstrebt, hat sich jüngst mit einer Zinswende gegen den starken Preisauftrieb gestemmt. Mit einer Serie weiterer Straffungen im laufenden Jahr wird sie voraussichtlich versuchen, die Inflation in Schach zu halten.

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