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Konjunktur US-Einzelhändler verzeichnen überraschenden Umsatzschwund

Der Umsatz des US-amerikanischen Einzelhandels ist im Februar um 0,2 Prozent gesunken. Vieles spricht für eine Abkühlung der Konjunktur.

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Die Verbraucher in den USA gaben weniger Geld für Möbel, Kleidung und Elektronikgeräte aus. Quelle: Reuters

Washington Die US-Einzelhändler haben im Februar überraschend weniger Umsatz gemacht. Die Einnahmen fielen um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vormonat, wie das Handelsministerium am Montag in Washington mitteilte. Ökonomen hatten mit einem Plus von 0,3 Prozent gerechnet. Zugleich wurde der Januar-Wert nachträglich auf 0,7 von 0,2 Prozent nach oben revidiert.

Die Verbraucher gaben beispielsweise weniger für Möbel, Kleidung und Elektronikgeräte aus. Beim Autokauf saß ihnen das Geld aber lockerer.

Der private Konsum macht gut zwei Drittel der Wirtschaftsleistung aus. Da sich die US-Verbraucher bereits zu Jahresbeginn knauserig gezeigt hatten, spricht vieles für eine Abkühlung der Konjunktur. Für das erste Quartal erwarten Experten auf das Jahr hochgerechnet nur noch ein Plus beim Bruttoinlandsprodukt von 0,9 Prozent. Ende 2018 waren noch 2,2 Prozent herausgesprungen.

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