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Konjunktur Wirtschaft in Euro-Zone Ende 2020 um 0,6 Prozent geschrumpft

Die zweite Corona-Welle hat die Wirtschaft der Euro-Zone nicht so hart getroffen wie erwartet. Dennoch schrumpfte das BIP im Vergleich zu 2019 um 5 Prozent.

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Im Sommer hatte sich die Wirtschaft noch deutlich von der ersten Welle erholt. Quelle: dapd

Die Wirtschaft der Euro-Zone ist inmitten der zweiten Corona-Welle Ende 2020 nicht ganz so stark geschrumpft wie gedacht. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) verringerte sich im Zeitraum von Oktober bis Dezember zum Vorquartal um 0,6 Prozent, wie das Europäische Statistikamt Eurostat am Dienstag mitteilte.

In einer ersten Schätzzahl war von minus 0,7 Prozent die Rede gewesen. Wie schwer die Corona-Krise noch immer auf der Wirtschaft im Euroraum lastet, zeigt der Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum, der noch nicht im Zeichen der Pandemie stand: Das BIP schrumpfte Ende 2020 gegenüber dem vierten Quartal 2019 um 5,0 Prozent.

Im Sommer 2020 hatte sich die Konjunktur von den schweren Folgen der ersten Corona-Welle erholt und war im Vergleich mit dem zweiten Quartal um 12,4 Prozent gewachsen. Im Gesamtjahr 2020 schrumpfte die Wirtschaft im Euro-Raum um 6,8 Prozent.

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