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Konjunktur Zahl der Arbeitslosenanträge in den USA steigt überraschend

Von Erholung herrscht auf dem amerikanischen Arbeitsmarkt keine Spur: In der vergangenen Woche stellten mehr US-Bürger Antrag auf Arbeitslosenhilfe als von Ökonomen erwartet.

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Die Wirtschaft der Vereinigten Staaten leidet weiter unter den Folgen der Coronakrise. Quelle: AP

Auf dem US-Arbeitsmarkt zeichnet sich keine grundlegende Erholung von der Corona-Krise ab. Insgesamt stellten vorige Woche 870.000 Amerikaner einen Erstantrag auf staatliche Arbeitslosenhilfe, wie das Arbeitsministerium in Washington am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit 840.000 gerechnet, nachdem es in der Woche zuvor noch 866.000 waren. Die Zahl der Anträge auf staatliche Stütze bleibt damit etwa viermal so hoch wie zu Jahresbeginn – vor Ausbruch der Corona-Krise.

Die US-Notenbank Fed hat deshalb einen Strategieschwenk vollzogen, um ihrem Ziel Vollbeschäftigung künftig wieder näher zu kommen. Davon ist die weltgrößte Volkswirtschaft nach dem herben Einbruch infolge der Pandemie meilenweit entfernt, obgleich die Arbeitslosenquote im August überraschend auf 8,4 Prozent gesunken war. Die Fed erwartet für das Jahresende eine Quote von 7,6 Prozent. Von den in der Corona-Rezession verloren gegangenen 22 Millionen Jobs wurden bislang nur etwa die Hälfte zurückgewonnen.

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