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Konjunkturmaßnahmen Chinas Zentralbank beschließt neue Konjunkturhilfen

China entlastet zur Mitte des Monats die kleinen und mittelgroßen Banken. Diese Maßnahmen sollen der schwächelnden Konjunktur entgegenwirken.

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China: Zentralbank beschließt neue Konjunkturhilfen Quelle: dpa

Peking Chinas Zentralbank legt im Kampf gegen die Konjunkturabkühlung nach. Ab 15. Mai müssen kleine und mittelgroße Banken weniger Geld bei ihr als Sicherheit hinterlegen, kündigte die Notenbank am Montag in Peking an. Durch diese Maßnahme würden langfristige Finanzmittel in Höhe von rund 280 Milliarden Yuan (umgerechnet etwa 37 Milliarden Euro) freigesetzt. Dieses Geld stehe nun für Darlehen an kleine und private Unternehmen bereit.

China rechnet für dieses Jahr nicht zuletzt wegen des Handelsstreits mit den USA und der schwächeren Weltkonjunktur mit dem geringsten Wirtschaftswachstum seit rund drei Jahrzehnten. Zuletzt zeigte der Konjunkturtrend wieder etwas nach oben: Der Einkaufsmanagerindex für die Dienstleister kletterte im April um 0,1 auf 54,5 Punkte, den höchsten Stand seit Januar 2018. Die Exportaufträge seien sogar so stark gestiegen wie noch nie seit Beginn der Umfrage im September 2014, hieß es.

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