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Konjunktursorgen EZB-Vize warnt vor härterem Geschäftsumfeld für Banken

Angesichts der sich eintrübenden Konjunktur rechnet Luis de Guindos mit sinkenden Gewinnen. Die Auswirkungen der Negativzinsen seien dabei aber neutral.

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Der EZB-Vize sorgt sich um die Ertragsstärke der klassischen Bankenlandschaft. Quelle: Reuters

Frankfurt EZB-Vize Luis de Guindos sorgt sich angesichts der trüberen Konjunkturaussichten um die Ertragsstärke der Banken. Deren Geschäftsumfeld sei schwieriger geworden, da damit gerechnet werde, dass sich das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr verlangsame, sagte de Guindos am Dienstag in Rom laut Redetext. „Die Gewinnaussichten der Banken könnten somit durch sich verschlechternde Wachstumserwartungen gedämpft werden, was zu strukturellen Schwächen hinzukomme.“

Die Auswirkungen der Geldpolitik auf die Gewinne der Banken sind aus Sicht von de Guindos bislang weitgehend neutral. Dennoch müssten die Auswirkungen der Negativzinsen sorgfältig beobachtet werden. Wie unter dem Strich deren Wirkungen ausfallen, hänge davon ab, wie lange die Zinsen negativ blieben.

Mehr: Im Oktober endet die Amtszeit von EZB-Chef Draghi – und die Nachfolge-Regelung wird zur Schlammschlacht. Warum das das Vertrauen in die EZB gefährden würde, analysiert Handelsblatt-Redakteur Jan Mallien.

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