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Konsolen Spieleboom lässt Kassen von Nintendo klingeln

Mit der Spielekonsole Switch hat Nintendo einen Hit gelandet. Darüber hinaus profitieren die Japaner von den weltweiten Lockdowns in der Coronakrise.

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Die wegen der Corona-Pandemie zu Hause sitzenden Kunden reißen Nintendo die Spielekonsole Switch aus den Händen. Der japanische Unterhaltungskonzern schraubte am Donnerstag seine Prognose für die Verkaufszahlen des Geräts deutlich nach oben. Im aktuellen Geschäftsjahr (per Ende März) sei mit einem Absatz von 24 Millionen Stück zu rechnen, fünf Millionen mehr als bislang angenommen. Der für das Spiel „Super Mario“ bekannte Konzern hob zudem die Prognose für das Jahresergebnis um die Hälfte auf 450 Milliarden Yen (3,7 Milliarden Euro) an.

Von April bis September - als es in vielen Länder wegen der Corona-Pandemie Beschränkungen des öffentlichen Lebens gab - verdreifachte sich der Betriebsgewinn auf 291 Milliarden Yen (2,4 Milliarden Euro), wie Nintendo mitteilte. Das Unternehmen mit Sitz in Kyoto war bislang zögerlich, die Prognose für seine Switch-Verkäufe zu erhöhen.

Doch erneute Lockdowns in vielen Ländern dürften die Nachfrage noch für einen längeren Zeitraum hoch halten, erklärte der Konzern. Im ersten Halbjahr verkaufte Nintendo 12,5 Millionen Switch-Geräte. Die Spielekonsole ist seit vier Jahren auf dem Markt.

Auch Sony verzeichnet für seine neue Spielekonsole Playstation 5, die demnächst auf den Markt kommen soll, nach eigenen Angaben eine hohe Nachfrage. Der japanische Konzern verbuchte wegen des boomenden Spielegeschäfts im vergangenen Quartal einen Rekordgewinn und hob sein Gewinnziel für das laufende Geschäftsjahr an.

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