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Konsolidierungswelle Unicaja und Liberbank geben grünes Licht für Bankenfusion

Die Konsolidierungswelle in Spanien rollt weiter. Die Geldhäuser Unicaja und Liberbank fusionieren zum fünfgrößten Kreditinstitut des Landes.

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Die Fusion wird über einen Aktientausch abgewickelt, bei dem Unicaja 1,075 Milliarden neue Aktien an die Liberbank-Aktionäre ausgibt. Quelle: Reuters

Grünes Licht für die nächste Bankenfusion in Spanien: Die Verwaltungsräte der Geldhäuser Unicaja und Liberbank stimmten dem Zusammenschluss zum fünfgrößten Kreditinstitut des Landes zu, wie die beiden Banken am Mittwoch mitteilten. Zusammen bringen sie an der Börse rund zwei Milliarden Euro auf die Waage.

In Spanien ist der Druck zur Konsolidierung in der Finanzbranche besonders hoch. Die niedrigen Zinsen im Euro-Raum belasten seit Jahren die Erträge, Spaniens Wirtschaft liegt am Boden und die Corona-Pandemie hat das Land hart getroffen.

Dies setzte die Konkurrenten zusätzlich unter Druck, die Kosten zu senken und ihr Heil in Fusionen zu suchen. Unicaja und Liberbank nahmen daraufhin im Herbst die 2019 gescheiterten Gespräche über einen Zusammenschluss wieder auf.

Die beiden Banken versprechen sich Einsparungen in Höhe von jährlich 192 Millionen Euro. Zunächst verschlingt der Zusammenschluss aber erst einmal Kosten von 1,2 Milliarden Euro. 2023 soll das fusionierte Institut eine Eigenkapitalrendite (ROTE) von rund sechs Prozent erzielen.

Die Fusion wird über einen Aktientausch abgewickelt, bei dem Unicaja 1,075 Milliarden neue Aktien an die Liberbank-Aktionäre ausgibt. Basierend auf dem Schlusskurs vom Dienstag wird die Liberbank mit 763 Millionen Euro bewertet. Die Unicaja-Aktien gewannen am Mittwoch gut zwei Prozent, während die Liberbank-Aktien mehr als drei Prozent verloren.

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