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Konsumklima Gastgewerbe blickt trotz Konjunkturabkühlung optimistischer auf 2019

Trotz einer schwächelnden Konjunktur erwartet das deutsche Gastgewerbe für 2019 mehr Umsatz. Allerdings drücken höhere Betriebskosten auf die Erträge.

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Die Umsätze des deutschen Gastgewerbes dürften 2019 nach Einschätzung des Branchenverbands Dehoga nominal um zwei Prozent steigen. Quelle: dpa

Berlin Trotz der allgemeinen Konjunkturabkühlung erhöht das deutsche Gastgewerbe seine Geschäftsziele für 2019. Die Umsätze dürften nominal um zwei Prozent steigen, teilte der Branchenverband Dehoga am Montag nach einer Firmenumfrage mit. Bisher hatte der Verband 1,5 Prozent erwartet.

„Dank des positiven Konsumklimas und der anhaltenden Reiselust steuert die Branche auf das zehnte Wachstumsjahr in Folge zu.“ Höhere Betriebs- und Personalkosten drückten aber auf die Erträge von Hotellerie und Gastronomie. Größtes Problem bleibe der Fachkräftemangel. Hier warb Dehoga-Präsident Guido Zöllick um Unterstützung der Politik: „Mit Blick auf die wachsenden Belastungen erwartet die Branche konsequenten Bürokratieabbau und eine Reform des lebensfremden Arbeitszeitgesetzes.“

Der Verband befragte rund 2700 Betriebe zum Geschäft im Winterhalbjahr Oktober bis März. Demnach konnten gut 37 Prozent der Hotels ihren Umsatz binnen Jahresfrist steigern. Aber nur knapp 27 Prozent gelang es auch, mehr Erträge zu erwirtschaften. In der Gastronomie schafften gut 41 Prozent höhere Erlöse und 26,5 Prozent mehr Gewinn. Sinkende Erträge meldeten rund 39 Prozent der Hoteliers und fast 38 Prozent der Gastronomen. Für das Sommerhalbjahr April bis September 2019 geht jeder zweite Hotelier (55,9 Prozent) und Gastronom (53,3 Prozent) von besseren Geschäften aus.

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