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Konzernumbau Erste Group bietet nicht für Coba-Tochter mBank

Die Commerzbank will sich von ihrer polnischen Tochter mBank trennen. Ein Geldhaus will sich nicht mehr in das Bietergefecht einmischen.

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Die Commerzbank hält 70 Prozent an der mBank. Quelle: Reuters

Das österreichische Geldhaus Erste Group steigt nicht ins Rennen um die zum Verkauf stehende polnische Tochter der Commerzbank ein. Der Vorstand habe beschlossen, kein unverbindliches Angebot für die mBank abzugeben, sagte eine Erste-Group-Sprecherin der Nachrichtenagentur Reuters.

Begründet wurde die Entscheidung mit der Komplexität des Deals und den begrenzten Synergien mit den bestehenden Aktivitäten. Die Erste Group ist in vielen Ländern Osteuropas aktiv und dort einer der größten Kreditgeber. In Polen ist die Bank mit Sitz in Wien aber nicht vertreten.

Die Commerzbank will sich bis Ende 2020 von ihrem knapp 70-prozentigen Anteil an der polnischen Tochter trennen, um mit dem Erlös den Konzernumbau zu finanzieren. Neben den Österreichern hatten die polnischen Banken PKO BP sowie ein Konsortium des Versicherers PZU und dessen Bank Pekao Interesse signalisiert.

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