Korruptionsvorwürfe bei EWE Staatsanwaltschaft stellt Verfahren ein

Die Korruptionsvorwürfe gegen Mitarbeiter des Oldenburger Energieunternehmens EWE haben sich nicht erhärtet. Die Staatsanwaltschaft stellt die Ermittlungen gegen einen Mitarbeiter einer Konzerntochter ein.

Das Energieunternehmen stand wegen anhaltender Korruptionsvorwürfe in der Kritik. Quelle: dpa

OldenburgDie Korruptionsvorwürfe gegen das Oldenburger Energieunternehmen EWE haben sich nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft nicht bestätigt. Die Ermittlungen gegen einen leitenden Mitarbeiter der Konzerntochter EWE Netz wurden eingestellt, wie ein Sprecher der Anklagebehörde in Osnabrück am Donnerstag mitteilte. Es habe sich kein hinreichender Tatverdacht ergeben.

Die Zentralstelle für Korruptionsstrafsachen der Staatsanwaltschaft Osnabrück hatte im Februar 2017 ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Bestechlichkeit im geschäftlichen Verkehr eingeleitet. In Medienberichten war damals von Schmiergeldern und bezahlten Reisen die Rede. Den Vorwürfen zufolge sollen Manager Gegenleistungen für Aufträge an fremde Unternehmen gefordert und auch erhalten haben.

Ein EWE-Sprecher teilte damals mit, dass die Konzernrevision die Geschäftsvorgänge bei EWE Netz mithilfe einer Wirtschaftsprüfungsgesellschaft untersuche.

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