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Kreditkartenkonzern American-Express-Aktie trotz Gewinnsprung im Minus

Der Kreditkartenanbieter erzielt im Quartalsvergleich deutliche Gewinnzuwächse. Beim Umsatz hatten Anleger aber auf mehr gehofft. Die Aktie fällt nachbörslich.

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Der Umsatz stieg nicht so sehr, wie von Anlegern erhofft. Quelle: AP

New York Konsumfreudige Kunden und niedrigere Steuern haben den Gewinn von American Express kräftig steigen lassen. Im zweiten Quartal kletterte der Überschuss im Jahresvergleich um 21 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar (1,4 Milliarden Euro), wie der Kreditkartenanbieter am Mittwoch nach US-Börsenschluss in New York mitteilte.

Die Erlöse nahmen um neun Prozent auf zehn Milliarden Dollar zu. Trotz der deutlichen Geschäftszuwächse fiel die erste Reaktion der Anleger negativ aus - der Aktienkurs sank nachbörslich zunächst um fast vier Prozent. Der Gewinn lag zwar leicht über den Prognosen der Analysten, beim Umsatz hatte die Wall Street aber mehr erwartet.

Wie die Konkurrenten Visa und Mastercard profitiert American Express über Kreditkartengebühren derzeit insbesondere von der boomenden US-Konjunktur, die die Ausgabefreude der Verbraucher erhöht. Zudem sorgen die Steuersenkungen der Regierung unter US-Präsident Donald Trump für Rückenwind - die effektive Steuerquote sank im Jahresvergleich von 32 auf 20 Prozent.

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