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Kreditvermittler Creditshelf bei Börsendebüt unter Druck

Die IPO-Erlöse will Creditshelf in die Softwareentwicklung und ins Produktportfolio stecken. Allerdings war das Debüt ernüchternd.

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Die Aktien des Kreditvermittlers fielen um bis zu 3,1 Prozent. Quelle: dpa

Frankfurt Der Kreditvermittler Creditshelf hat am Mittwoch ein ernüchterndes Debüt an der Frankfurter Börse erlebt. Die Aktien fielen um bis zu 3,1 Prozent auf 77,51 Euro. Der Mittelstandsfinanzierer hatte die Papiere zu je 80 Euro ausgegeben und damit 16,5 Millionen Euro eingesammelt.

Creditshelf vermittelt über seine digitale Plattform unbesicherte Kredite von professionellen Investoren an kleine und mittlere Unternehmen. Die Firmen zahlen dafür im Schnitt neun Prozent Zinsen. Bislang ist das Geschäft überschaubar: Seit dem Start der Creditshelf-Plattform 2015 bis Ende März wurden dem Unternehmen zufolge Kredite mit einem Gesamtvolumen von 58 Millionen Euro vermittelt. 2017 belief sich der Umsatz des Unternehmens auf 1,2 Millionen Euro.

Die Erlöse aus dem Börsengang will Creditshelf unter anderem in die in Softwareentwicklung, Bankenkooperationen, das Marketing und die Erweiterung des Produktportfolios stecken. Creditshelf war bereits das 14. Unternehmen, das in diesem Jahr in Frankfurt an die Börse ging.

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