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Krisen in Schwellenländern Börsianer bewerten Konjunktur der Euro-Zone pessimistischer

Die Krisen in der Türkei und anderen Schwellenländern wirkt sich auch auf die Konjunktur der Euro-Zone aus. Deutschland ist besonders betroffen.

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Deutschland ist als Exporteuropameister besonders von den Spannungen im Welthandel betroffen. Quelle: AP

Berlin Die Konjunkturzuversicht der Börsianer für die Euro-Zone hat im September angesichts der Probleme in der Türkei und anderen Schwellenländern nachgelassen. Das entsprechende Barometer fiel um 2,7 auf 12,0 Zähler, wie die Investment-Beratungsfirma Sentix am Montag zu ihrer Umfrage unter 1090 Investoren mitteilte.

Zuvor hatte es zwei Anstiege in Folge gegeben. Diesmal wurden sowohl die Lage als auch die Aussichten für die kommenden Monate schlechter bewertet.

„Die Konjunkturerwartungen für die aufstrebenden Regionen in Asien und Lateinamerika verlieren sehr stark und belasten damit auch die Perspektiven in den entwickelten Industrienationen“, sagte Sentix-Geschäftsführer Manfred Hübner. So kämpfen die Türkei und Argentinien gegen eine Währungskrise. Auch der Handelsstreit zwischen den USA und vielen anderen Ländern schlage negativ durch.

Deutschland als größte Volkswirtschaft der Euro-Zone und Exporteuropameister ist besonders von den Spannungen im Welthandel betroffen. Hier fiel das Sentix-Barometer um 2,3 auf 18,1 Punkte. „Die Vorboten eines Abschwunges sind unübersehbar“, sagte Hübner.

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