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Krisenbank Insider: Italien will von EU längere Frist für MPS bis nach 2023

Der geplante Teil-Verkauf an Unicredit war zuvor gescheitert: Jetzt braucht die Krisenbank mehr Zeit, um einen neuen Investor für ihre Reprivatisierung zu finden.

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Der italienische Staat hält 64 Prozent an dem Geldhaus. Quelle: Reuters

Italien spricht Insidern zufolge mit EU-Behörden über eine mehr als zweijährige Verlängerung der Frist für den Abbau der Staatsbeteiligung an der Krisenbank Monte dei Paschi di Siena (MPS). Mit einer deutlichen Fristverlängerung für die Reprivatisierung solle auch sichergestellt werden, dass neue Investoren für die Bank gefunden werden, sagten zwei mit den Überlegungen vertraute Personen.

An der Börse kam die Nachricht gut an: Die MPS-Aktie kletterte am Mittwoch zeitweise um mehr als 18 Prozent auf 0,95 Euro.

Italiens Regierung hatte das traditionsreiche Bankhaus vor vier Jahren in einer spektakulären Rettungsaktion mit 5,4 Milliarden Euro vor dem Kollaps bewahrt. Damals wurde mit Brüssel festgelegt, dass bis Ende des laufenden Jahres eine Vereinbarung zur Reprivatisierung der Bank stehen soll. Der italienische Staat hält 64 Prozent an dem Geldhaus.

Nachdem der geplante Verkauf von Teilen des toskanischen Instituts an die italienische Großbank Unicredit im Oktober scheiterte, muss Rom nun nach neuen Lösungen suchen.

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