Krisenbanken Italien will sich nach Restrukturierung von Monte Dei Paschi trennen

Vorher muss MPS-Chef Lovaglio eine neue Strategie vorlegen, die von der EU genehmigt werden muss. Darunter sei eine Kapitalerhöhung auf 2,5 Milliarden Euro.

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Die Bank wurde 1472 gegründet. Quelle: Reuters

Nach der geplanten Restrukturierung will Italien die verstaatlichte Bank wieder abgeben. „Es ist zu erwarten, dass erst nach der Kapitalerhöhung und den im neuen Geschäftsplan vorgesehenen Umstrukturierungsschritten die besten Voraussetzungen für die Privatisierung gegeben sind“, sagte Wirtschaftsminister Daniele Franco bei einer Anhörung im Parlament.

MPS-Chef Luigi Lovaglio muss eine neue Strategie vorlegen, nachdem die Fusionsgespräche mit dem Rivalen Unicredit gescheitert waren. Diese muss von der EU genehmigt werden. Unter anderem soll es eine Kapitalerhöhung im Volumen von 2,5 Milliarden Euro geben.

Die Regierung in Rom hatte die 1472 gegründete Bank 2017 mit 5,4 Milliarden Euro vor dem Zusammenbruch gerettet und hält seitdem 64 Prozent der Anteile.

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