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Kriseninstitut Italiens Banken halten nach Rettung 80 Prozent an Carige

Der von italienischen Banken getragene Einlagensicherungsfonds FITD hatte den Großteil zur Rettung der Bank beigetragen. Laut Börsenaufsicht ist er nun mit 80 Prozent an dem Kriseninstitut beteiligt.

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FITD stemmte mit 700 Millionen Euro den Großteilt der Kapitalmaßnahme. Quelle: Reuters

Nach einer millionenschweren Kapitalerhöhung ist der von italienischen Banken getragene Einlagensicherungsfonds FITD mit 80 Prozent an dem Kriseninstitut Carige beteiligt. Das teilte die Börsenaufsicht Consob mit.

FITD hatte den Großteil der 700 Millionen Euro schweren Kapitalmaßnahme gestemmt. Cariges ehemaliger Großaktionär Malacalza Investimenti habe dabei seinen Anteil auf zwei von zuvor knapp 28 Prozent reduziert. Die Stahl-Milliardäre beteiligten sich nicht an der Kapitalerhöhung.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte Carige im Januar unter Zwangsverwaltung gestellt. Jahre des Missmanagements und die Konjunkturschwäche am Bank-Sitz in Genua hatten das Institut in Schieflage gebracht.

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