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Kündigung von Stromlieferverträgen RWE verliert im Fall um das Pannenkraftwerk Datteln vor Gericht

Der Bau des Kohlekraftwerks Datteln ist Jahre im Verzug, aber RWE kommt nicht aus den Verträgen. Der Konzern erlitt vor Gericht eine Niederlage.

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RWE verliert im Fall um das Pannenkraftwerk Datteln gegen Uniper Quelle: dpa

Essen Der Energiekonzern RWE hat vor Gericht im Streit mit Uniper um die Kündigung von Stromlieferverträgen des seit Jahren nicht fertiggestellten Kohlekraftwerks Datteln den Kürzeren gezogen. Die Verträge bestünden fort, sagte Richter Ralf Banke am Montag vor dem Landgericht Essen. Die Kündigungsgründe griffen nicht.

Uniper hatte RWE verklagt, nachdem die Essener 2016 die Verträge zur Stromabnahme aus dem Kraftwerk gekündigt hatten. RWE hatte dies unter anderem damit begründet, dass sich die Rahmenbedingungen seit Abschluss der Vereinbarungen 2005/2006 geändert hätten, da die Strom-Großhandelspeise damals deutlich höher waren als heute. Zudem sei ein dauerhafter Betrieb des Kraftwerks nicht in Sicht. Die frühere Uniper-Mutter Eon wollte die mehr als eine Milliarde Euro teure Anlage ursprünglich 2011 in Betrieb nehmen. Nach Pleiten, Pech und Pannen ist derzeit wegen Rissen im Kessel unklar, wann die Anlage ans Netz geht.

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